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Eine Rundreise durch Athen

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( from en.wikipedia.com)
  

Die Geschichte Athens ist eine der längsten Stadtgeschichten Europas und der Welt. Athen wird kontinuierlich seit mehr als 3000 Jahren bewohnt und wurde eine der führenden Städte des Alten Griechenland im ersten Jahrtausend vor Christus. Die kulturellen Errungenschaften der Stadt während des 5. Jahrhunderts v. Chr. wurden zur Grundlage der westlichen Zivilisation. Im Mittelalter erfuhr die Stadt ihren Niedergang und erholte sich wieder unter dem byzantinischen Reich. Sie war relativ wohlhabend während der Zeit der Kreuzzüge und profitierte vom Handel mit Italien. Nach langer Zeit des Verfalls unter Osmanischer Herrschaft erholte sich Athen im 19. Jahrhundert und wurde Hauptstadt des unabhängigen Griechischen Staates.

Ursprung und Milieu
Athens Geschichte begann inder Jungsteinzeit als Kastell auf der Akropolis („Hohe Stadt“), irgendwann zwischen dem vierten und dritten Jahrhundert vor Christus. Die Akropolis hat die Lage einer natürlichen Verteidigungsposition und kontrolliert das sie umgebenden Flachland. Die Siedlung befand sich ca. 20 km vom Sarnischen Golf entfernt im Landesinneren inmitten der Cephisian-Ebene, einem fruchtbaren Tal, das von zwei Flüssen begrenzt wurde. Im Osten liegt der Berg Hymettus, im Norden der Pentelicus.

In der Antike floss der Cephisus mitten durch die Stadt. Das antike Athen nahm im Gegensatz zur ausladenden Metropoloe heutiger Zeit nur einen kleinen Raum ein. Die von Mauern umgebene Stadt umfasste ein Gebiet von 2 km von Ost nach West und noch etwas weniger von Nord nach Süd, doch während ihrer Blüte hatte die Stadt Vororte, die weit über seine Mauern hinausgingen. Die Akropolis befand sich genau südlich des Zentrums außerhalb der Stadtmauern. Die Agora, das wirtschaftliche und soziale Zentrum der Stadt, befand sich ungefähr 400 m nördlich der Akropolis, im heutigen Stadtteil Monastiraki. Der Pnyx-Hügel, auf dem die Athener Versammlung zusammentraf, liegt am westlichen Ende der Stadt.

Eine der wichtigsten religiösen Stätten Athens, der Tempel der Athene, heute bekannt als Parthenon, stand auf dem Gipfel der Akropolis, wo man heute noch seine eindrucksvollen Ruinen besichtigen kann. Weitere bedeutende religiöse Stätten, der Tempel des Hephästos (noch weitgehend unversehrt) und der Zeus-Tempel oder Olympieion (einer der größten Tempel Griechenlands, heute eine Ruine), liegen ebenfalls innerhalb der Stadtmauern.

Frühgeschichte
Die Akropolis von Athen wurde seit der Jungsteinzeit bewohnt. Im 14. Jahrhundert v. Chr. wurde Athen mächtiges Zentrum der mykenischen Kultur. Im Gegensatz zu anderen mykenischen Zentren wie Mykene und Pylos, wurde Athen während der Dorischen Invasion um etwa 1200 v. Chr. nicht geplündert und aufgegeben und die Athener behaupteten immer ihren Status als 'reine' Ionier ohne dorische Einflüsse. Allerdings verlor Athen den Großteil seiner Macht und lief Gefahr, wieder zu einer kleinen Hügelfestung zu schrumpfen.

Im 8. Jahrhundert v. Chr. gewann Athen wieder an Bedeutung aufgrund der bevorzugten Lage innerhalb der griechischen Welt, der sicheren Festung auf der Akropolis und des Seezugangs, der einen natürlichen Vorteil gegenüber potenziellen Rivalen wie Theben und Sparta bot. Schon früh im ersten Jahrtausend war Athen ein souveräner Stadt-Staat, zuerst von Königen beherrscht (siehe Könige von Athen). Die Könige standen an der Spitze der landbesitzenden Aristrokratie, bekannt als die Eupatriden (die „Wohlgeborenen“), deren Regierungsinstrument der Rat war, der sich auf dem Ares-Hügel traf, dem sogenannten Areopag. Dieses Gremium ernannte die führenden Stadt-Beamten, die Archonen und die Polemarchen (Oberbefehlshaber).

Während dieser Zeit gelang es Athen, die anderen Städte Attikas unter ihre Herrschaft zu bringen. Dieser Prozess des Synoikismus – Zusammenführung in einem Haus/Heim - schuf den größten und gesündesten Staat des griechischen Festlands, aber er führte auch zu einer größeren Gruppe von Menschen, die vom politischen Leben durch den Adel ausgeschlossen waren. Bis ins 7. Jahrhundert v. Chr. verbreiteten sich vermehrt soziale Unruhen und der Areopag berief Draco, ein strenges Gesetzbuch auszuarbeiten (daher 'drakonisch'). Als dies fehlschlug, wurde Solon mit dem Entwurf einer neuen Verfassung beauftragt.

Reform und Demokratie
Die Reformen Solons befassten sich sowohl mit politischen als auch mit wirtschaftlichen Fragen. Die wirtschaftliche Macht der Eupatriden reduzierte sich durch die Abschaffung der Sklaverei als Strafe für Schuldner, durch die Zerschlagung großer Landwohnsitze und durch die Liberalisierung von Handel und Gewerbe, was das Entstehen einer wohlhabenden städtischen Handelsklasse ermöglichte. Politisch gliederte Solon die Athener in vier Klassen, basierend auf ihrem jeweiligen Reichtum und ihrer Befähigung zur Leistung des Militärdienstes. Die Mehrheit der Bevölkerung bildete die ärmste Klasse, die Theten, die erstmals politische Rechte erhielten und in der Ecclesia (Versammlung) mit abstimmen durften, doch nur die höheren Klassen konnten ein politisches Amt bekleiden. Der Areopag bestand weiterhin, verlor aber an Macht.

Das neue System legte den Grundstein für die Athener Demokratie, aber nach kurzer Zeit misslang die Zerschlagung der Klassen-Konflikte und nach 20 Jahren voller Unruhen ergriff die Volkspartei, geführt von Peisistratus, einem Cousin Solons, die Macht (541). Peisistratus galt gemeinhin als Tyrann, aber das griechische Wort Tyrannos hat nicht die Bedeutung eines grausamen despotischen Herrschers sondern lediglich die, eines Herrschers, der die Macht mit Gewalt übernimmt. Peisistratus war tatsächlich ein sehr beliebter Herrscher, der Athen zu einer wohlhabenden mächtigen Stadt und zu einem Zentrum der Kultur machte. Außerdem begründete er die Athenische Seeherrschaft in- und außerhalb der Ägäis. Er bewahrte die Verfassung Solons, sorgte aber dafür, dass er und seine Familienmitglieder alle staatlichen Ämter bekleideten.

527 starb Peisistratus und seine Söhne Hippias und Hipparchus traten seine Nachfolge an. Sie erwiesen sich als weitaus weniger versierte Herrscher und 514 wurde Hipparchus nach einem privaten Streit mit einem jungen Mannermordet (siehe Tyrannenmörder). Dies führte zur Gründung einer wirklichen Diktatur durch Hippias, die aber sehr unpopulär war und mit Hilfe der Armee von Sparte 510 gestürzt wurde. Ein radikaler Politiker mit aristokratischem Hintergrund, Kleisthenes, übernahm dann die Führung. Er stellte schließlich die Demkoratie Athens wieder her.

Die Reformen des Kleisthenes ersetzten die vier traditionellen Staatsgebiete (Phylen) durch zehn neue, die nach legendären Helden benannt wurden und nicht auf Klassen beruhten: Tatsächlich waren sie Wählerschaften. Jedes Gebiet war wiederum in drei Teile gegliedert (Trittys), die jeweils aus einer oder mehreren Unterabteilungen bestanden, den Demes – abhängig von ihrer Bevölkerungszahl -, die die Basis für die Volksversammlung bildeten. Die Volksversammlung bestimmte für jede der Phylen fünfzig Abgesandte, welche den „Rat der fünfhundert“, die athenische Regierung bildeten.

Die Versammlung war offen für alle Bürger und war sowohl eine Legislative als auch Oberster Gerichtshof, außer in Fällen von Mord und religiösen Fragen, die die einzigen verbliebenen Aufgaben des Areopags bildeten. Die meisten Ämter wurden duch das Los bestimmt, doch die zehn „Strategoi“ (Generäle) wurden aus offensichtlichen Gründen gewählt. Dieses System blieb bemerkenswert stabil und mit einigen kurzen Unterbrechungen bestand es 170 Jahre lang, bis Alexander der Große Athen 338 v. Chr. eroberte.

Das Klassische Athen
Vor dem Aufstieg Athens bestimmte die Stadt Sparta sich selbst als Führer der Griechen (Hegemon). 499 v. Chr. sandte Athen Truppen zur Unterstützung der ionischen Griechen in Kleinasien, die gegen das Persische Reiche rebellierten (siehe Ionischer Aufstand). Dieses verursachte zwei persische Invasionen in Griechenland, die beide unter der Führung der athenischen Soldaten und Staatsmänner Militiades und Themistokles niedergeschlagen wurden (siehe Persische Kriege).

490 v. Chr. besiegten die Athener unter Führung von Militiades die Invasion der Perser, angeführt von König Darius, in der Schlacht von Marathon. 480 v. Chr. kehrten die Perser unter neuer Führung von Xerxes zurück. Sie mussten eine schmale Meerenge passieren, um nach Athen zu gelangen. Ein Hilferuf wurde durch einen Läufer nach Sparta geschickt. Die Spartaner befanden sich mitten in einem religiösen Fest und konnten deshalb nur 300 Männer entsenden. Diese 300 Spartaner und ihre Verbündeten blockierten die enge Passage gegen die 200.000 Männer des Xerxes (die Schlacht der Thermopylen). Tagelang konnten die Feinde aufgehalten werden, doch schlussendlich wurden alle Spartaner bis auf einen getötet (siehe Aristodemus). Das zwang die Athener zur Evakuierung der Stadt, die von den Persern eingenommen wurde. Auch versuchten sie ihre Flotte zu schützen. Daraufhin besiegten die Athener und ihre Verbündeten unter Führung von Themistokles die erheblich größere persische Flotte in der Schlacht von Salamis. Interessanterweise baute Xerxes sich einen Thron an der Küste, um zu sehen, wie die Griechen besiegt würden. Stattdessen wurden die Perser vernichtend geschlagen. Spartas Hegemonie war vorbei und ging auf Athen über und es war Athen, das den Krieg nach Kleinasien brachte. Diese Siege ermöglichten den Zusammenschluss der Ägäis und vieler anderer Teile Griechenlands zum Attischen Seebund, geführt von Athen.

Der Zeitraum vom Ende der Persischen Kriege bis zur Eroberung Mazedoniens markierte den Höhepunkt Athens als Zentrum von Literatur, Philosophie (siehe griechische Philosophie) und Kunst (siehe griechisches Theater). In jener Gesellschaft hatte die politische Satire der Komödiendichter in den Theatern einen bemerkenswerten Einfluß auf die öffentliche Meinung. Einige der wichtigsten Personen der westlichen Kultur- und Geistesgeschichte lebten während dieser Zeit in Athen: die Dramatiker Aischylos, Aristophanes, Euripides und Sophokles, die Philosophen Aristoteles, Platon und Sokrates, die Historiker Herodot, Thukydides und Xenophon, der Dichter Simonides und der Bildhauer Phidias. Der führende Staatsmann dieser Zeit war Perikles, der mit dem von den Mitgliedern des Attischen Seebundes gezahlten Tributs das Parthenon und andere große Denkmäler des klassichen Athens erbauen ließ. Die Stadt wurde nach Perikles Worten "die Schule von Hellas".

Missgunst anderer Städte unter der Hegemonie Athens führte zum Peloponnesischem Krieg 431, in dem Athen und sein zunehmend rebellisches See-Imperium den Kampf aufnahmen gegen eine Koalition von landgebundenen Staaten unter Führung von Sparta. Dieser Konflikt markierte das Ende der Athenischen Seeherrschaft. Der Krieg zwischen den zwei Stadt-Staaten ging für Athen verloren.

Die Demokratie wurde durch einen Staatsstreich im Jahr 411 v. Chr. gestürzt, aber schnell wieder hergestellt. Der Krieg endete 404 v. Chr. mit der vollständigen Niederlage Athens. Da für die Niederlage demokratische Politiker wie Kleon und Kleophon verantwortlich gemacht wurden, gab es einen kurrzeitigen Rückschlag in der Demokratie, unterstützt von der spartanischen Armee (die Herrschaft der Dreißig Tyrannen). 403 v. Chr. stellte Thrasyboulos mit der Bekanntgabe einer Amnestie die Demokratie wieder her.

In kürzester Zeit stellten sich Spartas ehemalige Verbündete aufgrund der imperialistischen Politik gegen Sparta und bald wurden Athens frühere Feinde Theben und Korith ihre Verbündeten. Argos, Theben und Korinth verbündeten sich mit Athen und kämpften gegen Sparta im korinthischen Krieg (395 bis 387 v. Chr.). Der Widerstand gegen Sparta ermöglichte Athen die Gründung einer zweiten Athenischen Liga. Schließlich wurde Sparta 372 v. Chr. in der Schlacht von Leuktra von Theben besiegt. Sodann wandten sich die griechischen Städte einschließlich Athen und Sparta gegen Theben, dessen Vorherrschaft in der Schlacht von Mantinea (362 v. Chr.) mit dem Tod seines genialen militärischen Führers Epaminondas beendet war.

Dennoch wurde das nördliche griechische Königreich von Mazedonien führend in der Athener Politik, trotz der Warnungen des letzten großen Staatsmannes des unabhängigen Athens, Demosthenes. 338 v. Chr. schlug die Armee von Philip II die anderen griechischen Städte in der Schlacht von Chaeronea und beendete damit praktisch die Unabhängingkeit Athens. Darüber hinaus weiteten die Eroberungen seines Sohnes, Alexander des Großen, den griechischen Horizont und machten den traditionellen griechischen Staat hinfällig. Athen blieb eine wohlhabende Stadt mit einem großartigen kulturellen Leben, doch war es keine unabhängige Macht mehr. Im 2. Jahrhundert, nach 200 Jahren mazedonischer Vorherrschaft, wurde Griechenland in die Römische Republik eingegliedert.

Römisches Athen
Von 88 bis 85 v. Chr. wurden die meisten offiziellen Athener Gebäude und Festungen vom römischen General Sulla eingeebnet, während die meisten Bürgerhäuser und Denkmäler erhalten blieben. Unter Rom erhielt Athen aufgrund seiner überall bewunderten Schulen den Status einer freien Stadt. Der römische Kaiser Hadrian ließ eine Bücherei, ein Gymnasium, ein Aquädukt, das immer noch in Gebrauch ist, mehrere Tempel und Heiligtümer und eine Brücke erbauen und finanzierte die Fertigstellung des olympischen Zeustempels.

267 n. Chr. wurde die Stadt von den Herulern geplündert und alle öffentlichen Gebäude brannten ab. Auch die untere Stadt wurde geplündert und die Agora und die Akropolis beschädigt. Danach wurde die Stadt im Norden der Akropolis hastig wieder in kleinerem Maßstab befestigt, die Agora lag jetzt auf der linken Seite außerhalb der Stadtmauern. Auch während der 500jährigen römischen Herrschaft unter Kaisern wie Nero und Hadrian blieb Athen ein Zentrum der Wissenschaften und der Philisophie.

Doch die Bekehrung des Kaiserreiches zum Christentum beendete die Rolle der Stadt als ein Zentrum des heidnischen Wissens; Kaiser Justinian ließ 529 n. Chr. die Schulen der Philosophie schließen. Dieser Zeitpunkt bezeichnet im Allgemeinen das Ende des antiken Athens.

Byzantinisches Athen
529 n. Chr. gelangte Athen unter byzantinische Herrschaft und fiel in Ungnade. Das Parthenon und das Erechtheion wurden in Kirchen umgewandelt. Während der Zeit des byzantinischen Reiches war Athen eine Provinzstadt und erfuhr ein wechselhaftes Schicksal. In den ersten Jahren wurden viele der Kunstwerke von den Kaisern nach Konstantinopel geschafft.

Die Byzantiner behielten während dieser Zeit auch weiterhin die Kontrolle über die Ägäis und ihre Inseln. Im siebten und achten Jahrundert ging die Kontrolle nicht weit über die Küsteninseln hinaus. Von 600 an schrumpfte die Stadt aufgrund der barbarischen Überfälle von Awaren und Slawen und war nicht mehr mit ihrem früheren Zustand zu vergleichen. Im späten siebten Jahrhundert wurde der größte Teil Griechenlands von Slawen aus dem Norden überrannt und für Athen begann eine Zeit der Ungewissheit und Unsicherheit. Die einzige bemerkenswerte Person dieser Zeit ist die Kaiserin Irene von Athen, eine gebürtige Griechin, die durch einen Putsch die Kontrolle über das Byzantinische Reich erlangte.

In der Mitte des 9. Jahrhunderts begann sich die Stadt nach ihrer vollständigen Rückeroberung wieder zu erholen. Genauso wie andere Städte profitierte Athen von der verbesserten Sicherheit durch die Wiederherstellung einer wirksamen zentralen Kontrolle und dehnte sich noch weiter aus.

Die Invasion der Türken nach der Schlacht von Manzikert 1071 und die daraus resultierenden Bürgerkriege berührten die Region weitgehend nicht und Athen setzte sein provinzielles Leben unbeschadet fort. Als das Byzantinische Reich durch die entschlossene Führung der drei Kaiser Alexios, John und Manuel aus der Dynastie der Komnenen befreit wurde, begannen Athen und der Rest Griechenlands wieder aufzublühen.

Archäologische Funde zeugen davon, dass die mittelalterliche Stadt beginnend im 11. Jahrhundert bis zum Ende des 12. Jahrhunderts eine Zeit des schnellen und nachhaltigen Wachstums erlebte. Die Agora oder der Marktplatz, der seit dem Ende der Antike menschenleer war, wurde überbaut und bald wurde die Stadt ein wichtiges Zentrum der Seifen- und Farbstoffherstellung. Das Wachstum der Stadt zog die Venezianer und verschiedene andere Händler, die häufig die Häfen der Ägäis anliefen, an. Dieses Interesse am Handel ließ den wirtschaftlichen Wohlstand der Stadt weiter wachsen.

Das 11. und 12. Jahrhundert waren das Goldene Zeitalter der byzantinischen Kunst in Athen. Fast alle der wichtigen byzantinischen Kirchen in und um Athen wurden während dieser zwei Jahrhunderte erbaut und spiegeln das allgemeine Wachstum der Stadt wieder. Allerdings dauerte dieser mittelalterliche Wohlstand nicht an. 1204 erorberte der Vierte Kreuzzug Athen und die Stadt wurde von den Römern eingenommen, bevor sie von den osmanischen Türken besetzt wurde. Bis zum 19. Jahrhundert bekam Athen keine griechische Regierung mehr.

Athen unter den Römern
Von 1204 bis 1458 herrschten die Römer während dreier verschiedener Zeiträume in der Stadt. Sie war ursprünglich die Hauptstadt des gleichnamigen Herzogtums Athen, ein Lehen des Römischen Reiches. Nachdem Theben in die Hände römischer Herzoge aus der burgundischen Familie De la Roche fiel, ersetzte es Athen als Hauptstadt und Regierungssitz. Doch blieb Athen das einflussreichste kirchliche Zentrum und besaß die größte Festung. 1311 wurde Athen von der Katalanischen Gesellschaft erobert, einer Gruppe von Söldnern, genannt Almogávares. Die Katalanen hielten die Stadt bis 1388. Nach 1379, nachdem Theben untergegangen war, wurde Athen wieder die Hauptstadt des Herzogtums. 1388 übernahm der Florentiner Nerio I Acciajuoli die Stadt und ernannte sich selbst zum Herzog. Seine Nachkommen regierten die Stadt (als ihre Hauptstadt) bis zur türkischen Eroberung 1458. Dies war die letzte römische Regierung in Griechenland.

Burgundische Zeit
Unter den burgundischen Herzögen wurde dem Parthenon ein Glockenturm hinzugefügt. Die Burgunder brachten Rittertum und Turniere nach Athen; sie befestigten auch die Akropolis. Sie lebten unter dem Einfluss der griechischen Kultur und ihr Hof war eine synkretistische Mischung aus klassischem Wissen und französicher ritterlicher Haute Couture.

Katalanische Zeit
Die Geschichte des katalanischen Athens, von den Eroberern Cetines genannt (selten Athen), ist sehr undurchsichtig. Athen war eine Vegueria mit eigenem Burgvogt, Hauptmann und Veguer. Während der katalanischen Zeit wurde die Akropolis weiter befestigt und die athenische Erzdiözese erhielt einen Weihbischof.

Zeit der Florentiner
Die Florentiner stritten sich um die Stadt mit der Republik Venedig. Nach sieben Jahren venezianischer Herrschaft (1395 bis 1402) gingen die Florentiner letztlich als Sieger hervor.

Osmanisches Athen
1458 fiel Athen schließlich an das Osmanische Reich. Als der osmanische Sultan Mehmet II der Eroberer in die Stadt ritt, war er sehr beeindruckt von der Schönheit der antiken Denkmäler. Er erließ ein Edikt, das die Plünderung oder Zerstörung der Bauwerke bei Todesstrafe verbat. Das Parthenon wurde in Athens Haupt-Moschee umgewandelt.

Trotz der anfänglichen Bemühungen der osmanischen Behörden, Athen in eine Modell-Provinzhauptstadt umzuwandeln, ging die Anzahl der Stadtbevölkerung stark zurück und im 17. Jahrhundert war Athen nur noch ein Dorf. Im 17. Jahrhundert, da die Macht der Osmanen abflaute, erlitt Athen große Schäden. Die Türken begannen ein Lager von Schwarzpulver und Sprengstoff im Parthenon und im Propylaeum anzulegen. 1640 schlug ein Blitz in das Propylaeum ein und zerstörte es vollständig.

1687 wurde Athen von den Venezianern belagert. Der Athena-Nike-Tempel wurde von den Osmanen demontiert, um das Parthenon weiter zu befestigen. Während des Bombardements auf die Akropolis traf ein Schuss das Pulvermagazin im Parthenon. Das Gebäude explodierte und wurde schwer beschädigt. Dieses Erscheinungsbild hat es noch heute. Die Akropolis wurde weitere sechs Monate besetzt und selbst die Venezianer nahmen an der Plünderung des Parthenons teil. Einer der westlichen Giebel wurde entfernt, wodurch die Bausubstanz noch mehr geschädigt wurde. Im darauffolgenden Jahr setzten türkische Streitkräfte die Stadt in Brand. Antike Bauwerke wurden zerstört, um Material für einen neuen Schutzwall zu bekommen, der von den Osmanen 1778 rund um die Stadt gebaut wurde.

Zwischen 1801 und 1805 entfernte Lord Elgin, der britische Vertreter in Athen, Reliefs aus dem Parthenon (siehe Elgin Marbles für weitere Informationen). Zusammen mit dem Panathenischen Fries wurde eine der sechs Karyatiden des Erechtheions entwendet und durch eine Gipsform ersetzt. Insgesamt wurden fünfzig Skulpturen vom Parthenon entfernt, darunter drei Fragmente, die von den Franzosen erworben wurden.

1822 wurde die Stadt durch einen griechischen Aufstand eingenommen, fiel aber 1826 wieder an die Osmanen. Wiederum erlitten die antiken Bauwerke große Schäden. Doch die Griechen kämpften weiter, teilweise finanziell unterstützt von Lord Byron. Bis 1833 besetzten osmanische Truppen die Stadt, dann zogen sie sich zurück und Athen wurde zur Hauptstadt des neu gegründeten Königreichs Griechenland. Zu dieser Zeit war die Stadt praktisch unbewohnt und bestand nur noch aus einer Anhäufung von Gebäuden am Fuße der Akropolis, dem heutigen Stadtteil Plaka.

Modernes Athen
1832 wurde Otto, Prinz von Bayern, König von Griechenland. Er nahm die griechische Schreibweise seines Namens an, König Othon, und machte Athen wieder zur griechischen Hauptstadt. Othons erste Handlung als König war die Erstellung eines detaillierten archäologischen und topographischen Gutachtens von Athen. Er beauftragte Gustav Eduard Schaubert und Stamatios Kleanthes diese Arbeit fertigzustellen. Zu jender Zeit hatte Athen etwa 4000 bis 5000 Einwohner, die im heutigen Stadtteil Plaka lebten.

Athen wurde aus historischen und sentimentalen Gründen zur Hauptstadt Griechenlands, nicht weil es eine große Stadt war: Es gibt aus der byzantinischen Zeit und dem 18. Jahrhundert nur wenige Gebäude in der Stadt. Sobald Athen wieder Hauptstadt war, wurde eine moderne Stadtplanung entworfen und viele öffentliche Gebäude wurden errichtet. Die größte Hinterlassenschaft dieser Zeit sind die Gebäude der Universität Athen (1837), der Alte Königspalast (heute das Griechische Parlament) (1843), der National-Garten Athen (1840), die Nationalbilbliothek Griechenlands (1842), die Griechische National-Akademie (1885), die Zappeion-Messehalle (1878), das Alte Parlament (1858), der Neue Königspalast (heute der Präsidenten-Palast) (1897) und das Athener Rathaus (1874).

Die erste Bevölkerungsexplosion Athens begann nach dem verheerenden Krieg gegen die Türken im Jahr 1921, als über eine Million griechische Flüchtlinge aus Kleinasien nach Griechenland umgesiedelt wurden. Stadtteile wie Nea Ionia (Neu-Ionien) und Nea Smyrni (Neu-Smyrna) begannen als Flüchtlingssiedlungen in Athens Außenbezirken.

Während des Zweiten Weltkriegs war Athen von den Deutschen besetzt und litt während der späten Kriegsjahre unter schrecklichen Entbehrungen. 1944 gab es in der Stadt schwere Kämpfe zwischen kommunistischen Kräften und den Royalisten, die von den Briten unterstützt wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Stadt wieder zu wachsen, viele Menschen aus den Dörfern und von den Inseln kamen nach Athen, um Arbeit zu suchen. Der Eintritt Griechenlands in die Europäische Union 1981 brachte eine Flut neuer Investitionen in die Stadt, sorgte aber auch für wachsende soziale und ökologische Probleme. Athen leidet unter einer der größten Verkehrsbelastungen und Luftverschmutzungen der Welt. Dies stellt eine neue Bedrohung für die antiken Bauwerke dar, da durch die Erschütterungen durch den Verkehr die Fundamente ermüden und die Luftverschmutzung den Marmor zerfrisst. Die infrastrukturellen und ökologischen Probleme der Stadt waren der Grund dafür, dass Athen 1996 die Hundertjahrfeier der Olympischen Spiele nicht austragen konnte.

Deshalb unternahmen Athen und die Griechische Regierung große Anstrengungen, um mit Unterstützung von EU-Mitteln die wichtigsten infrastrukturellen Projekte wie den neuen Athener Flughafen und ein neues U-Bahn-Netz zu verwirklichen. Auch die Luftverschmutzung sollte durch die Einschränkung der Auto-Nutzung im Zentrum Athens verringert werden. Als Ergebnis all dieser Bemühungen wurden die Olympischen Spiele 2004 nach Athen vergeben. Trotz der Skepsis vieler Beobachter waren die Spiele ein großer Erfolg und verhalfen Athen zu erneutem internationalen Ansehen (und zu Einkünften aus dem Tourismus).


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